Weiterbildungsbausteine


Theorie:
An jedem Weiterbildungswochenende wird ein Theoriebaustein vermittelt, z.B. Anfangsphase einer Gruppe, Entwicklungsstadien von Gruppen, Umgang mit Übertragung, Gegenübertragung und Abwehr in der Gruppentherapie, Geschichte, Konzepte der Gruppentherapie etc.

Selbsterfahrung:
Die Selbsterfahrung begleitet die gesamt Weiterbildung. Hier erleben die Teilnehmer gruppentherapeutische Prozesse am eigenen Leib, verfeinern dadurch ihre Wahrnehmungseinstellung für Gruppenprozesse und Interventionen, erfahren ihre Wirkungsweise auf andere und erproben als Teilnehmer ihre Möglichkeiten, auf Prozesse in der Gruppe Einfluss zu nehmen.

Supervision:
Sie beginnt gegen Ende der Gruppenweiterbildung. Hier bringen die Teilnehmer ihre eigenen Erfahrungen mit eigenen Gruppentherapien ein, stellen diese zur Reflexion und zur Untersuchung der Gruppenprozesse zur Verfügung. Wenn der bzw. die WeiterbildungsteilnehmerIn im Anschluss an dieses einjährige Curriculum mindestens 60 Sitzungen ambulante oder stationäre Gruppenpsychotherapie unter 40 Stunden Supervision durchführt, sind die sozialrechtlichen Voraussetzungen gegeben zur Erlangung der Zulassung für die Behandlung von Gruppen durch die Kassenärztliche Vereinigung, sobald eine Zulassung für Einzelpsychotherapie erlangt wird bzw. bereits erlangt wurde.
Außerdem sind dadurch die Standards für die Arbeit mit Gruppen des Deutschen Arbeitskreises für Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik e.V. (DAGG) erfüllt. Die Anerkennung als „Basisqualifikation Gruppe” beim DAGG ist beantragt.

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